Motorrad Antriebsteile wie Kette & Ritzel online kaufen

Antriebsteile eines Motorrad Sekundärantriebs überträgt die Drehbewegung von der Getriebeausgangswelle auf das Hinterrad. Drei Arten des Sekundärantriebs sind gebräuchlich:

✓ Motorradkette

✓ Zahnriemen

✓ Kardanwelle

Die Motorradkette ist die am weitesten verbreiterte Sekundärantrieb. Die Vorteile eine Motorradkette sind:

✓ Geringes Gewicht

✓ Keine Lastwechselreaktionen

Nachteile einer Motorradkette:

- Hoher Wartungsbedarf (Fetten und Spannen) - Verschmutzung des Motorrads durch abgeschleudertes Kettenfett - Kurze Lebensdauer - Je nach Konstruktion mehr oder weniger schwieriger Hinterradausbau

Der Kettenantrieb besteht aus drei Komponenten:

✓ Getriebeausgangswelle sitzenden Ritzel

✓ der Kette selbst

✓ Hinterrad befestigten Kettenrad

So gelangt auf einfacher Weise die Bewegung von der Getriebeausgangswelle zum Hinterrad. Ketten werden entweder als offene Ketten mit Kettenschloss oder als Endlosketten am Motorrad geliefert. Bei offenen Ketten ist die Montage einfacher, weil nicht die komplette Schwinge ausgebaut werden muss. Dennoch sind Endlosketten auf der Vormarsch. Jede Kette ist bekannlich nur so stark wie ihr schwächtes Glied und das ist im Fall der offenen Kette das Kettenschloss. Motorräder mit hoher Leistung verlangen nach Endlosketten, die das Risiko einer gerissenen Kette erheblich verringern. Endlosketten sind meist auf Renntrecken Wettkämpfen üblich.

Eines der Hauptprobleme des Kettenantriebs ist das Problem der Kettenschmierung. Regelmäßig Schmierung mit Kettenfett oder Kettensprays ist unerlässlich. Einfach Rollenketten kann man sogar ausbauen und in Kettenfett kochen. Eine einfach aber wirkungsvolle Lösung des Schmiervorgangs ist ein geschlossener Kettenkasten, darin ist die Kette voll gekapselt und läuft durch Kettenöl oder Fett.

Viele der geschilderten Nachteil sind durch den Übergang zur O-Ring-Kette abgemildert worden. O-Ring Ketten besitzen ab Werk ein eigenes Fettdepot, das an den Kettengelenken durch O-Ringe nach außen abgedichtet wird. Im Einsatz sind auch Ketten mit X und W förmigen Dichtringen auf dem Markt, die noch bessere Eigenschaften besitzen. O-Ring-Ketten verfügen über eine mehrfach höhere Lebensdauer als einfache Rollenketten.

Motorradkette spannen

Bei Motorradketten muss die Spannung der Kette regelmäßig geprüft werden. Dazu das Motorrad mittels Montageständer aufbocken. Wieviel Spiel zulässig bzw. Notwendig ist, lässt sich den Herstellerangaben entnehmen die dich in der Bedienungsanleitung befindet. Bei der Ketten Einstellung ist darauf zu achten, dass ein Einfedern der Federbeine die Kettenspannung beeinflussen kann. Die Kette darf weder zu straff, noch zu locker sitzen. Beim Kettenspannen die Spanner so einstellen, dass die Flucht zwischen Vorder- und Hinterrad erhalten bleibt. Ist die Kette bis zur zulässigen Markierung laut Bedienungsanleitung gespannt, muss sie ausgetauscht werden. Das gleiche gilt, wenn Kettenritzel und Kettenrad verschlissen sind. Hier bilden sich so genannte Haifischzähne die dem Ritzel und dem Kettenrad erkenntlich wird. Bei O-Ring-Ketten immer Kette, Ritzel und Kettenrad komplett austauschen. Hier kauft man einen ganzen Kettensatz.

Wichtig: Nach dem Spannen der Kette unbedingt die Flucht der Räder überprüfen. Am besten peilt man hinter dem Motorrad knieend mit einem Auge vom Hinterrad zum Vorderrad. So lassen sich grobe Abweichungen erkennen. Um genaue Abweichungen zu erkennen gibt es den so genannten Kettenlaser, dieser wird an der Kette befestigt und zeigt die genaue Flucht an.