Motorrad Montageständer kaufen

Selbst einfache Dinge wie das Spannen und Schmieren der Kette, die Kontrolle des Ölstandes, der Wechsel des Motoröls oder der turnusmäßige Reifenwechsel lassen sich mit einem Montageständer deutlich leichter erledigen, als an einem auf den Seitenständer lehnenden Motorrad. Ganz zu schweigen von anderen Pflege und Wartungsarbeiten wie dem Wechsel des Kettenkits oder der Gabelsimmerringe.

Grundsätzlich unterscheidet man unter den Montageständer für das Vorderrad den so genannten Frontheber unter zwei Version: Die günstigeren Modelle werden über gummierte Rollen direkt unter die Gabeltauchrohre geklemmt und aufgebockt. So kann das Vorderrad zwar demontiert werden, doch Arbeiten an der Gabel sind nicht möglich. Anders bei den etwas teureren Motageständer Fronthebern, die mit einem speziellen Dorn direkt unter der Gabelbrücke ansetzen. Über spezielle Rohre stützt sich die Frontpartie am Boden ab, so dass nun auch die Gabel (nicht jedoch die untere Gabelbrücke) frei liegt.

Um das Hinterrad mittels Montageständer freizustellen eignen sich die verschiedensten Vorrichtungen. Hier kommt es besonders auf passende Adapter an. Hersteller sportlicher Motorräder rüsten ihre Modelle meist gleich mit entsprechenden Gewindeaufnahmen den unter den Biker genannten Bobins aus, an die sich später verschiedene Zubehör Anschlüsse adaptieren lasse. Die Auswahl ist groß, die Adapter noch um ein Vielfaches größer.

Bei Motorrädern mit Einarmschwingen wie es bei Ducati der Fall ist kommt man um die Investition in einen passenden Einarmschwingen Montageständer zu kaufen nicht herum.

In der Regel gibt es mehrere Varianten, die über einen austauschbaren Aufnahmedorn entsprechend umgerüstet werden können. Ziemlich exklusiv allerdings nicht ganz billig sind Spindel Heber. Auch diese greifen über die untere Gabelbrücke, werden dann aber nicht hoch gehebelt, sondern via Kurbel einseitig hoch gespindelt. So bleibt reichlich Bewegungsfreiheit. Sollte das Motorrad beidseitig also vorn und hinten mit einem Montageständer angehoben, wird stets zuerst das Heck aufgebockt, da sich durch das aufbocken des Hinterrades das Motorrad entsprechend über den Hub nach vorne bewegt.